Santo Domingo.- Nach einer Studie des PMA (Programa Mundial de Alimentos) befinden sich 77 Gemeinden der Dominikanischen Republik bei Hurrikanen in hoher Gefahr. Diese als besonders gefährlich identifizierten Zonen waren in den vergangenen 30 Jahren während der Hurrikan Saison stets betroffen, auch bei Tropenstürmen und Tiefausläufern, welche hohe Niederschläge zur Folge hatten.
Die Gemeinden befinden sich in folgenden Provinzen: Azua, Bahoruco, Barahona, Independencia, Peravia, San Cristóbal, San José de Ocoa und San Juan de la Maguana, in der Südregion; Duarte, Espaillat, María Trinidad Sánchez und Monseñor Nouel, im Landesinneren und Norden des Landes; El Seibo, Hato Mayor, La Altagracia und La Romana, im Osten des Landes.
Zu den großen Problemen bei Naturkatastrophen zählen Überschwemmungen und Erdrutsche. Ebenso haben diese Wetterphänomene negative Einflüsse auf wirtschaftliche und soziale Sektoren. Schäden betreffen die Landwirtschaft, Industrie, öffentliche und soziale Dienste.
Was Überschwemmungen betrifft, ist der Süden, Provinz Barahona, besonders gefährdet. Hier kommt es regelmäßig zu Hochwasser im Rio Yaque del Sur, zu Überschwemmungen. Hurrikan George (1998) brachte sogar den Stausee Sabana Yegua zum Überlaufen. Nach Ergebnissen der PMA Studie kann sich die Situation verbessern, wenn der Stausee Monte Grande fertig gestellt ist, dieser kann viel Wasser auffangen. Weitere schwer betroffene Regionen liegen im Norden, an den Flüssen Yuna und Yaque del Norte. Die Provinz Santo Domingo ist gefährdet durch die Flüsse Isabela und Ozama.