Punta Cana. – Bisher traf es Touristen aus Amerika, zahlreiche Krankheitsfälle und auch Todesfälle dominierten die Schlagzeilen der internationalen Presse. Da man offensichtlich nicht weiß, wie weit man zurück gehen soll in die Geschichte „fragwürdiger“ Todesfälle ist Fox News bei 10 Todesfällen, die deutsche BILD ist erst bei 9 Todesopfern angelangt. Wobei der 10. Fall bei Fox dem 9. Fall der Bild entspricht. Allein dies zeigt: Es wird nur nach Sensation gesucht, alles in Frage gestellt und meist unsachlich kommentiert. Der normale Tod eines Touristen scheint nicht mehr existent zu sein.
Nun hat auch Argentinien seinen ersten Fall. Die 15 jährige Candela Allen Saccone aus Argentinien (Villa Ballester (Buenos Aires) reiht sich in die Kette der Touristen, die in Punta Cana erkrankten. Die dortige Presse reiht diesen Fall in die Reihe aller anderen Erkrankungen ein, obwohl dieser einmal mehr als sehr isoliert zu betrachten ist. Die junge Frau fiel in Folge eines Zuckerschocks in Ohnmacht, dann in ein Koma.
Ein deutliches Anzeichen dafür, dass man vehement versucht, die Dominikanische Republik in ein schlechtes Licht zu rücken. Eine Über / Unterzuckerung kann bei jedem Diabetiker auftreten, überall in der Welt und erst recht im Urlaub, wenn man die Kontrollen nicht so ernst nimmt und ungewohnte Lebensmittel den Zuckerspiegel emporschnellen lassen. Eine Verschlimmerung in diesem Fall tritt dadurch ein, dass die Familie der jungen Frau nicht die Kosten für eine Verlegung in eine Fachklinik in Santo Domingo übernehmen wollte. Erst als eine Reisekrankenversicherung nach einer Reklamation die Kostenübernahme garantierte, wurde die Verlegung durchgeführt, in eine Klinik in Santo Domingo.
Die junge Frau war mit ihrer Familie in Punta Cana, verbrachte ihren Urlaub dort und am Tag der Abreise fiel sie in Ohnmacht, dann in ein Koma. Der Zustand verschlechterte sich, da man in Punta Cana die im Koma befindliche Patientin nicht behandeln konnte. Die empfohlene Verlegung nach Santo Domingo wurde abgelehnt, erst als eine Topografie eine Entzündung im Gehirn bestätigte, wurde eine Verlegung in die Clinica Canela 1. In der Klinik wurde nicht nur das Koma bestätigt, auch ein Nierenversagen. Nachdem dann die Reiseversicherung alle Kosten übernehmen wollte, die für die Patientin anfallen und ihre Familie, wurde Saccone nach Santo Domingo (Plaza de la Salud) verlegt.
Anmerkung der Redaktion: Schon der Fall des verstorbenen Paars in La Romana zeigte, wie wichtig eine Auslandskrankenversicherung ist. Auch hier hatte der Mann gesundheitliche Probleme, konnte / wollte die Kosten aber hier nicht tragen und glaubte, in wenigen Tagen ist er zu Hause und der Hausarzt könne in behandeln. Jetzt haben wir den Fall , wo eine Touristin in ein Koma fiel, die Verschlechterung ist eine Folge mangelnder medizinischer Versorgung, die Versicherung hatte zunächst eine Verlegung abgelehnt. Nachdem man dann eine Verschlimmerung des Zustandes registrierte, reagierte auch die Versicherung. ganz wichtig! Eine gute Auslandskrankenversicherung, möglichst mit der Garantie einer Rückführung in die Heimat.
Zudem wird offensichtlich, dass nun jedes Wehwehchen, von Durchfall und Erbrechen, bis hin zu einem Zuckerschock, dem Land „zugeschoben“ wird. Natürlich ist Erkranken das letzte was der Tourist will, doch oft ist er selbst Schuld, wenn Ohreninfektionen, Fußpilzinfektionen oder Durchfall zu Urlaubsbegleitern werden. Normaler Menschenverstand, eine gut sortierte Reiseapotheke und eine gute Versicherung sollte man nie bei der Urlaubsplanung vernachlässigen, egal wohin es geht.
Quelle und Foto: Diario Libre
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