Dominikanische Republik: Auftragsmord erfolgte wegen Konkurrenzdruck

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Santo Domingo.- Am 19. August wurde der 59 jährige Jose Ignazio Bilbao Mezo in der Hauptstadt der Dominikanischen Republik am helllichten Tag erschossen. Der Fall ereignete sich in Santo Domingo, im Sektor Bella Vista, einer vornehmen Gegend. Hier wurde der spanische Kaufmann in seinem Auto von zwei Unbekannten erschossen, welche mit einem Motorrad kamen und den Mann zu erschießen. Als dieser an einer Ampel sein Fahrzeug stoppen musste, kamen die Killer und schlugen zu.

Bilbao Mezo lebte über 20 Jahre in der Dominikanischen Republik und handelte mit Olivenöl und anderen Konserven aus Spanien. Wie nun die Zeitung ABC mitteilte, gaben Bekannte des Opfers entscheidende Hinweise. Es gab Probleme mit einem Mitbewerber, der identifiziert wurde als Julio Mateos, auch genannt „El Dioni de Almensilla“. Dieser man gilt als der meistgesuchte Mann in Sevilla, gegen ihn liegt ein internationaler Haftbefehl vor. Dabei geht es um Unterschlagung von 3.9 Millionen Euro, betroffen sind mehr als 600 Familien in Spanien.

Kunden von Bilbao teilten diesem mit, dass jemand auf dem Markt Olivenöl zum halben Preis verkaufe. Als hochwertiges Olivenöl passierte billiges Lamoenöl den Zoll und Bilbao hatte eine dieser Flaschen erhalten, diese dann dem Laboratorium der Zollbehörde überreicht um diese genauer zu untersuchen. Dabei stellte sich dann heraus, dass das Produkt in der Flasche nicht dem entsprach was die Etikettierung angab. Danach verschickte Bilbao die Laborergebnisse an seine Kunden um ihnen zu zeigen, dass man sie betrogen hatte. Dies brachte den Gauner Julio Mateos in Schwierigkeiten und vermutlich war dies der Grund für den Auftragsmord.

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