Dominikanische Republik braucht mehr Kontrollen im Tourismussektor

Tourismuslogogross

Santo Domingo.- Präsident und Vizepräsident (Carlos Alonso und Alejandro Alonso) des Touristikunternehmens Turinter sind sich einig. Die Regierung der Dominikanischen Republik muss mehr tun im Bezug auf Kontrollen und Regulierungen im Tourismussektor, vor allem in den Bereichen Transport, Fluggesellschaften und der Hotellerie, fordern die Unternehmer. Dies seien die Bereiche die am meisten Angebote bieten für Touristen welche das Land besuchen.

Um den Tourismus besser und vor allem weiter zu entwickeln fehlt es noch an vielen Normen. So könne jede Firma Touristiktransporte anbieten, es gibt keine Regeln geschweige Kontrollen. Hotels können ihre Tarife von einem Tag auf den anderen wechseln, ohne Ankündigungen. Dieses ermögliche kaum einem Reiseveranstalter eine langfristige Planung um Komplettangebote anzubieten. Gleiches gelte für Fluggesellschaften, auch diese kämpfen jeden Tag mit den Flugtarifen und kritisieren die Gebühren. Vor allem aber kritisiert man die sehr hohen Hoteltarife die hier im Land angeboten werden, angesichts der günstigen Angebote die man in anderen Ländern findet.

Die Gebrüder Alonso kritisieren mehr. Jedwede Person könne hier im Land etwas anbieten, egal in welchem Tourismussegment. Ohne Qualifikation, ohne Reglementierung, ohne dass man registriert ist und man weiß wer diese Person ist. Dies sei vor allem schädigend für die Unternehmen in der Dominikanischen Republik welche registriert sind und die bestehenden Gesetze achten und diese befolgen. Um eine bessere Wettbewerbsfähigkeit zu haben bedarf es dringend der Einführung von Kontrollen und Normen, so die Bosse von Turinter.

Diplomatisch ausgedrückt. Im Grunde geht es um alle „Piraten“. Unternehmen die Touristen Touren anbieten, Transporte etc. Vor allem ist es gut, dass mal jemand die extremen Hoteltarife hier erwähnt. Der Reiseveranstalter kriegt die Hotelkontingente für „nen Appel und nen Ei!“, aber hier im Lande bietet man die Zimmer zu Wucherpreisen an.

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