Barahona.- Im Südwesten der Dominikanischen Republik setzt sich die Plage mit dem Sargassum fort. Tonnen von Braunalgen haben sich in den letzten Tagen in der Bucht von Barahona angesammelt. Die Bewohner leiden extrem unter dem strengen Geruch und fordern von den Behörden die Beseitigung der Algen von den Stränden.
Es ist nicht das erste Mal, dass es zu einer Algenplage kommt, die letzte datiert auf das Jahr 2015. Damals, in der Mitte des Jahres, hatten Algen in vielen Karibikländern und in Mexiko die Strände mit Braunalgen überschwemmt. Ein Ereignis, was dem Klimawandel zugeschrieben wird. Bestimmte Temperaturen fördern die Entwicklung des Sargassum, je nach Strömung sind dann die Strände des Landes betroffen, momentan trifft es vor allem den Südwesten.
Tropensturm Erika hatte dann im September 2015 den Wandel gebracht, quasi über Nacht waren alle Strände wieder sauber und algenfrei.