Santo Domingo.- In den kommenden 5 Jahren könnten Call Center bis zu 60.000 neue Arbeitsplätze schaffen. Der Eingangslohn in solchen Serviceeinrichtungen liegt zwischen 25.000 – 27.000 RD$. Gute Aussichten, nur limitiert durch das Fehlen von Arbeitskräften, welche über gute englische Sprachkenntnisse verfügen.
Call Center sind in Freihandelszonen angesiedelt und die Mitarbeitern bekommen neben einem guten Grundlohn weitere Zulagen. Manuel Torres, Vizepräsident der Dominikanischen Vereinigung der Freihandelszonen (Adozona), bestätigt, dass viele Arbeitsplätze nicht besetzt werden können, weil man nicht genügend Fachkräfte findet. Call Center und Kontakt Center bieten der Jungend gute Voraussetzungen, es bedarf keinerlei Ausbildung, abgesehen von den guten Kenntnissen einer Fremdsprache, in fast allen Fällen ist dies Englisch. In wenigen Fällen, wie bei Service Centern, werden die Telefonisten besonders ausgebildet.
70 % der Callcenter befinden sich in Santo Domingo, 30 % in Santiago und der Nordregion. Einige wenige Callcenter sind in der Region von La Romana angesiedelt, Zur Zeit gibt es rund 70 Unternehmen, sie bieten 23.000 Arbeitsplätze an und könnten in den kommenden 5 Jahren weitere 60.000 Jobs erzeugen. Zur Zeit sind die Stellen in Callcentern mit 41 % Frauen und 59 % Männern besetzt. Diese Einrichtungen haben ein Wachstum von 300 %, seit dem Jahr 2007.
Es gibt allerdings Servicecenter, wo das Personal technisch ausgebildet wird, wenn zum Beispiel über das Telefon ein technischer Support für Kunden angeboten wird. Um die Nachfrage an Personal besser bedienen zu können, will die Regierung der Dominikanische Republik über seine Einrichtungen Infotep ( Instituto Técnico Profesional ) und Mecyt ( Ministerio Educación Superior Ciencia y Tecnología ) Hilfen anbieten, damit die Jugend sich auf den Job in einem Callcenter besser vorbereiten zu können.
Die Callcenter haben einen Anteil von 5,4 % der Investitionen hier im Land, bringen der Wirtschaft jährlich rund 1,8 Milliarden RD$ ein. Zusätzlich kommen die Zahlungen der Firmen für Strom, Wasser, Sozialversicherungen und andere Dinge, Callcenter schaffen mehr als 50.000 Arbeitsplätze (direkt und indirekt).
Quelle + Foto: Diario Libre