Santo Domingo. – In der vergangenen Woche wurde der Internationale Tag zur Strandreinigung gefeiert. Am Wochenende gab es dazu auch Aktionen in der Dominikanischen Republik. Viele Organisationen und Vereinigungen, neben Mitarbeitern und Freiwilligen, haben sich an der Reinigung von Stränden und Flussufern beteiligt. Dabei wurden Tonnen von Müll entfernt.
95 touristische Strände und 106 Uferzonen an Flüssen wurden gereinigt. Wie das Ministerium für Umwelt und Naturressourcen mitteilte, haben zahlreiche Organisationen und private Personen an der Aktion teilgenommen. Hauptsächlich handelte es sich um Plastik bei den eingesammelten Abfällen.
Eine Anmerkung erlaubte sich das Ministerium: „Es reicht nicht, dass man den Müll einsammelt, die Bewohner müssen endlich verstehen, dass man Plastikabfälle nicht einfach in der Straße entsorgen kann. Über Kanalisation, Bäche und Flüsse gelangen diese Abfälle all ein Meer und an den Ufern der Flüsse. Der beste Umweltschutz ist, wenn man die Umwelt nicht kontaminiert. Rund 8 Millionen Tonnen Plastikabfälle belasten die Weltmeere.
Um die Umwelt zu schonen bitten die Behörden, die Abfälle in entsprechenden Müllsäcken zu entsorgen, nur so kann die Umwelt und Natur geschützt werden. An den Reinigungen beteiligten sich auch Mitarbeiter des Gesundheitsministeriums und der Bürgermeisterämter voN Santo Domingo und dem Nationalen Bezirk. Im Großraum Santo Domingo reinigte man vor allem die Strände von Gübia, Montesinos und Punta Torrecillas.
Die Tatsache, dass kaum darüber berichtet wurde, im Gegensatz zu Vorzeiten, zeigt die Bedeutung der Umweltpflege und des Naturschutzes.