
Der 19. März 1844 ist ein ganz besonderes Datum in der Geschichte der Dominikanischen Republik. Es war die erste kriegerische Auseinandersetzung zur Verteidigung der nationalen Unabhängigkeit des Landes. Damals standen 2.500 dominikanische Soldaten, angeführt von General Pedro Santana, einer Übermacht von 10.000 haitianischen Soldaten gegenüber (angeführt von General Souffrand).
Den Sieg schreibt man nicht einer technischen Überlegenheit zu sondern allein der Willenskraft der dominikanischen Soldaten welche menschliche Größe gezeigt haben und sich dem Kampf stellten um ihre Souveränität und das Recht auf Unabhängigkeit zu erhalten. Man wehrte sich mit aller Kraft gegen eine ausländische Beherrschung.
Die Geschichte
Haitis Präsident Herard hatte ein Heer mit 30.000 Soldaten organisiert um die Unabhängigkeit der Dominikanischen Republik zu unterdrücken. Das Heer wurde in drei Gruppen aufgeteilt um in das Nachbarland einzudringen und es zu unterwerfen.

Das erste Heer mit 10.000 Mann war General Pierret unterstellt der die Aufgabe hatte die Dominikanische Republik im Norden (Puerto Plata und Santiago) anzugreifen. General Souffront sollte mit seinem 10.000 Mann Heer vorrücken in Richtung Neyba und Herard selbst führte 10.000 Mann nach Azua und San Juan. Es gab einige Schlachten und der Erfolg der unterlegenen dominikanischen Armee ist auch auf geschickte Kriegsführung zurückzuführen. So stürmten haitianische Soldaten den Ort Azua und fanden diesen völlig verlassen vor. Dann erst wurden sie von den Dominikanern angegriffen und merkten dass sie in einer Falle saßen.
Anlässlich dieser Schlacht gibt es jedes Jahr im Land zahlreiche Feiern und Akte um dieser Historie zu gedenken. 2015 jährt sich das Datum zum 171. Male.