Dominikanische Republik: Europäischer Reisemarkt hat den größten Zuwachs

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Santo Domingo.- Die Landeszentralbank der Dominikanischen Republik (BCRD) gab die Auswertungen der Touristenzahlen bekannt. Berechnet wurden die Monate Januar bis einschließlich Oktober. Die meisten Reisenden kamen aus der Region Nordamerika (56,7 %), es folgen Europa (25,4 %), Südamerika (12,7 %), Zentralamerika und Karibik (4,8 %) und der Rest der Welt inklusive Asien kommt auf 0,4 %.

Den größten Zuwachs an Touristen verzeichnet man aus Europa. Im Vergleich zu 2016 legte man im vergleichbaren Zeitraum diesen Jahres um 16,2 % zu, das entspricht 157.932 Besuchern mehr. Der Hauptanteil fällt hier auf Russland (101.904), dann folgen England (13.288), Deutschland (12.288), Spanien (8.134), Ukraine (7.314), Portugal (6.184), Polen (3.995) und die Schweiz (3.715).

Während Europa im zweistelligen Bereich zulegte, kamen aus Nordamerika nur 52.434 mehr Touristen (2,1 %). Aus Südamerika kamen sogar 3 % weniger, in Zahlen: 17.467. Hier zeigt sich ein gespaltenes Bild. Brasilien (-31.915) und Venezuela (-52.099) zeigen wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage deutliche Rückgänge, die anderen Staaten legten zu: Argentinien (34.028), Chile (13.461), Kolumbien (6.906), Peru (5.797), Uruguay (5.374) und Ecuador (1.249).

Aus der Karibikregion musste man auch einen Rückgang verzeichnen, aus Puerto Rico kamen im Vergleich zum Vorjahr 14.329 Reisende weniger. Dies ist den Orkanen Irma und Maria zuzuordnen, sie haben die Nachbarinsel in eine schwere Krise gestürzt.

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