Dominikanische Republik: Gesellschaft der HNO-Ärzte kündigt Zusammenarbeit mit ARS

Santo Domingo.- Wer in der Dominikanischen Republik eine ARS (Krankenversicherung) hat und in der nächsten Zeit zu einem HN)-Arzt muss, der sollte sich darauf einstellen die Behandlung selbst zahlen zu müssen. Die Vereinigung der HNO-Ärzte hat den Verwaltungen der ARS mitgeteilt dass man die Zusammenarbeit suspendiert, ausgenommen ist die Versicherung „Monumental de Seguros“. Hier, so die Fachärzte, habe man bereits ein Abkommen schließen können. 

Die Ärzte klagen seit dem 16. Februar 2015 darüber dass seit dem Jahr 2009 die Krankenkassen Vertragsbruch begehen. Die jährlichen Gebührenerhöhung wurde von den Versicherungsgesellschaften nicht verwirklicht. Man beklagt, dass die ARS ihrerseits regelmäßig ihre Beiträge erhöht haben, jedoch nicht ihre Leistungen anpassen. Allein im Jahr 2014 habe der reine Profit bei 2,57 Milliarden RD$ gelegen, so Dr. William Aude, Präsident der Dominikanischen Gesellschaft für HNO-Ärzte. 

Weiter beklagt Dr. Aude, dass die Versicherungen die Abdeckung mit Medikamenten immer mehr einschränken und Medikamente mit fraglicher Wirksamkeit befürworten. Damit, so der Facharzt, riskiere man die Gesundheit der Patienten, bringe diese sogar in Lebensgefahr. 

Seit dem 1.12.2014 haben 94 HNO-Ärzte in der Nordregion der Dominikanischen Republik die Zusammenarbeit mit den ARS suspendiert, nun wird dies landesweit eingeführt (ausgenommen, wie oben erwähnt, die Versicherten der Gesellschaft Monumental). 

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