Dominikanische Republik: Hunderte Müllkippen unter freiem Himmel

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Santo Domingo.- Domingo Contreras ist Generaldirektor für Spezialprogramme der Präsidentschaft (Digepep). Nach seinen Angaben existieren in der Dominikanischen Republik 352 wilde Müllkippen unter freiem Himmel. Regelmäßig müssen die Bürgermeisterämter hier den Abfall entsorgen. Eine unvorstellbare Aufgabe in einem Land, wo täglich 14.000 Tonnen Müll pro Tag produziert werden.

Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, denn sicher gibt es noch tausende anderer kleiner Müllabladeplätze. Ob reiche Finca – Besitzer, die ihren Müll einfach im Straßengraben entsorgen, oder Bauunternehmer, die Bauschutt einfach irgendwo abladen. Dabei ist es noch viel schwerwiegender, dass keine Mülltrennung existiert, denn viele Abfälle könnte man als wichtige Rohstoffe wieder verwerten. Dabei ist es unerheblich, ob man organischen Abfall als Biogas verwenden könnte – oder Plastik als wichtigen Brennstoff und Energielieferant nutzen könnte.

Contreras fordert eine neue Gesetzgebung, die vor allem die Industrie verpflichtet, Reste wieder zu verwerten. Hinzu kommt eine Mülltrennung, die vor allem organische und Plastikabfälle aussortiert, damit dies verwertet werden kann.

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