Santo Domingo.- Ein tropische Welle, die bereits am Mittwoch den Süden der Dominikanischen Republik passierte, brachte die dringend benötigten Niederschläge, zumindest für die Südhälfte des Landes. Das Notfalloperationszentrum (COE) hat für 16 Provinzen die geringste Alarmstufe ausgelöst: Grün.
Die an der Karibikküste liegenden Provinzen, sowie im Landeszentrum, kam es zu Regenfällen. Die sogenannte Honda Tropicale hatte sich mit einem Tiefdruckgebiet, welches über der Insel Hispaniola lag, verbunden. Der Alarm gilt für folgende Provinzen: Santiago, La Vega, Monseñor Nouel, Monte Plata, Hato Mayor, San Cristóbal, La Romana, Santo Domingo, El Seibó, Peravia, San Pedro de Macorís, San José de Ocoa, La Altagracia, Barahona, Azua und Pedernales.
Laut Onamet ist auch am Donnerstag immer wieder mit vereinzelten Schauern und Gewittern zu rechnen. Teils können böige Winde auftreten. Ebenfalls ist am Donnerstag mit leichten Niederschlägen in weiten Teilen des Landes zu rechnen. Das Tief und die Auswirkungen der Tropischen Welle werden dann Richtung Westen am Donnerstag abziehen.
Noch ein Blick auf Tropensturm Jerry, der als Hurrikan zum Wochenende werden kann. Wie bereits gestern abzusehen, seine Laufbahn zeigt immer mehr Richtung Norden und später in den Nordosten. So wird TS Jerry keine Inseln treffen und für die Dominikanische Republik ist kaum mit leichten Auswirkungen zu rechnen. Lediglich im weiteren Verlauf sind die Bermudas durch den momentanen Tropensturm bedroht.