Dominikanische Republik: Nordküste leidet unter Überschwemmungen

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Puerto Plata.- Die Wettervorhersagen haben Recht behalten, vor allem im Norden der Dominikanischen Republik haben tagelange Niederschläge zu erheblichen Problemen geführt. Wie schon vor 3-4 Monaten stehen in der Provinz Puerto Plata mehrere Straßen unter Wasser. Auch von der Halbinsel Samaná werden eingestürzte Brücken, geflutete Wohnregionen gemeldet.

Seit der Nacht zum Donnerstag hat es im Norden und im Cibao, wie auch im Zentralgebirge, immer wieder Schauer, heftige Regenfälle oder leichten Dauerregen gegeben. Die Folgen erinnern an die Unwetterkatastrophen aus November / Dezember 2016. Straßen und Wohnviertel stehen unter Wasser. Kanäle, Bachläufe und Flüsse führen Hochwasser, Uferböschungen wurden unterspült, Häuser stürzten ein, auch einige Brücken und Straßen kollabierten.

Das Notfalloperationszentrum hat für Puerto Plata die Alarmstufe Rot ausgerufen. Es gab bereits hunderte Evakuierungen und ebenfalls hunderte Wohnungen und Häuser sind beschädigt worden, teils komplett.

Der Flughafen von Puerto Plata ist im Erdgeschoss ebenfalls geflutet, dies behindert erheblich die Abfertigung der Passagiere, auf den Flugverkehr hat es jedoch keinen Einfluss.

Extreme Situationen gibt es auch in Sosua und Cabarete, hier stiegen die Lagunen ebenfalls an, umliegende Gegenden sind überschwemmt.

Die Notlagen ziehen sich entlang der gesamten Nordküste, von Montecristi bis zur Halbinsel Samana, der Bucht von Samana.

Wenngleich zeitweise in vereinzelten Regionen die Wolkendecke aufreißt und die Sonne die Temperaturen am Tage angenehm ansteigen lässt, in der Nacht wird es sehr frisch. In den Bergen bei Jarabacoa lagen die Tiefstwerte bei 16 Grad Celsius.

Wetter – Fotos und Videos aus Sosua:

https://www.facebook.com/jacksoncarly/posts/10155452347049341

Calle Sosua (El Coral) nach Cabarete

https://www.facebook.com/fabio.garcia.927758/videos/1286265171491540/?hc_ref=NEWSFEED

Video Flughafen Gregorio Luperon

https://www.facebook.com/karina.almonte2/videos/10155049618925645/?autoplay_reason=ugc_default_allowed&video_container_type=1&video_creator_product_type=2&app_id=350685531728&live_video_guests=0

Link zu einer Samana-Seite mit beeindruckenden (schockierenden) Bildern: http://www.orgullodominicano.com/articles/13768/a-que-famoso-te-pareces-un-peligroso-juego-que-toma-tus-fotos-y-datos-personales-de-facebook

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Die gefluteten Straßen bergen eine weitere Gefahr: durch das Wasser sieht man keine Löcher, eine Gefahr für Fußgänger wie Fahrzeugführer. Immer wieder kommt es zu Unfällen und Stürzen, bisher glücklicherweise aber ohne schwerwiegende Verletzungen.

Siehe Fotos, hier aus Sosua:

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Und zum Abschluss ein Kommentar zum Unwetter, gegeben von einer Dominikanerin im FB: Das Wasser läuft ins Haus. Die Nachbarn (Dominikaner) schauen von ihren Balkonen zu wie ich die Möbel aus dem Haus trage um sie in Sicherheit zu bringen. Keiner fragt ob er helfen kann. Und dann kam die haitianische Familie aus der Nachbarschaft. Ohne zu fragen halfen sie, packten mit an!

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