
Santo Domingo,- Das Ministerium für öffentliche Gesundheit gab am Donnerstag bekannt, dass es seinen Notfallplan für die möglichen Auswirkungen von Fiona, dem siebten Tropensturm der atlantischen Hurrikansaison, der sich heute auf die Kleinen Antillen zubewegt, auf das Land aktiviert hat.
Der Plan besteht unter anderem aus der Bewertung der vom Zivilschutz für die Habilitation identifizierten Notunterkünfte und einer Bestandsaufnahme der verfügbaren Ressourcen für den Einsatzbedarf.
In einer Erklärung erklärte Gina Estrella, Direktorin der Abteilung Risikomanagement und Katastrophenschutz des Gesundheitsministeriums, dass mit der Hurrikansaison „die Gefahr von Krankheiten konstant ist“.
Bei Unwettern müssen wir die Ausbreitung von Krankheiten wie Durchfall, Dengue-Fieber und Malaria verhindern und auch Präventivmaßnahmen gegen Covid-19, Affenpocken und andere Krankheiten ergreifen“, so Estrella.
Der Tropensturm Fiona, der sich in der vergangenen Nacht östlich der Leeward-Inseln (Kleine Antillen) gebildet hat, bewegt sich mit maximalen anhaltenden Winden von 85 km/h auf die Inselgruppe zu.
Das Nationale Hurrikan-Zentrum der USA (NHC) hat für die Inseln Saba und St. Eustatius, St. Martin, Antigua, Barbuda, St. Kitts, Nevis, Montserrat und Anguilla eine tropische Sturmwarnung (48 Stunden Durchzug des Systems) herausgegeben.
Sie warnte auch andere Teile der nördlichen Leeward-Inseln, die Jungferninseln, Puerto Rico und Hispaniola (Dominikanische Republik und Haiti), die Entwicklung von Fiona zu beobachten und gegebenenfalls Maßnahmen zu ergreifen.
Heute Morgen befand sich Fiona etwa 875 km (545 Meilen) östlich der Leeward-Inseln, die er laut NHC am Freitag erreichen wird.
Es wird erwartet, dass er diesen Kurs in den nächsten Tagen beibehält, wobei das Zentrum am Freitagabend über die Leeward-Inseln ziehen und sich am Wochenende den Jungferninseln und Puerto Rico nähern wird.
Die Winde der Tropensturmstärke breiten sich bis zu 220 km (140 Meilen) vom Zentrum aus.
Neben dem Wind wird Fiona in der östlichen Karibik auch Regen bringen, wobei in höheren Lagen die Gefahr von Überschwemmungen und Schlammlawinen sowie von Sturmfluten und Überschwemmungen besteht.
In dieser Hurrikansaison (1. Juni bis 30. November) haben sich bisher sieben benannte Stürme im atlantischen Becken gebildet, von denen zwei, Danielle und Earl, den Status eines Hurrikans erreicht haben.
Quelle: EFE