Santo Domingo.- Die Dominikanische Republik kommt im Müll um. Nicht nur dass man diesen so gut wie nicht recycelt, er wird auch nur selten richtig entsorgt. So landen die meisten Umverpackungen aus Styropor und anderen aufgeschäumten Plastik auf der Straße. Von dort geht es über die Abläufe in Bäche und Flüsse, dann ins Meer. Karibische Strände verbindet man mit weißem Sand, hier ist es vielerorts ein Meer von Plastik- und Thermobechern, Tellern und Schalen aus Kunststoff.
Mehrweggeschirr ist nicht populär und selbst wenn vorhanden, viele Comedores (Schnellrestaurants) geben Einweggeschirr heraus, da spart man sich die Arbeit mit dem Abwasch. Diese Müllberge verrotten aber nicht, diese Umweltverschmutzung bleibt über Jahrhunderte erhalten. Ein Erbe an unsere Nachkommen, selbst an die Ururur-Enkel. Dabei gibt es Alternativen, zum Beispiel Verpackungen aus Maismehl.
Im Nachbarland Haiti ist man weiter als in der Dominikanischen Republik. Zahlreiche Kunststoffverpackungen dürfen nicht mehr eingeführt werden. Dies soll nun auch hier im Land erreicht werden. Damit das Umweltministerium handelt, gibt es nun eine Petition. Nein zu den Umverpackungen. Plastiktüten in Supermärkten werden kostenpflichtig. So kann man dazu beitragen dass biologisch abbaubare Tüten oder Mehrwegbeutel eingeführt werden.
Wenn Ihnen als Tourist etwas an einer sauberen Dominikanischen Republik liegt, oder sie als Resident endlich kein Plastik mehr sehen wollen, dann beteiligen SIE sich bitte an dieser Petition:
Fotos: Urheberrecht bei Domreptotal
Alle Fotos sind von einem Strand aus dem gr. Naturschutzpark der Dominikanischen Republik, Jaragua. Laguna Oviedo! Hier legen die Meeresschildkröten ihre Ei-Gelege ab.