Dominikanische Republik: Regen zerstört 39 Aquädukte, 3.430 Evakuierungen

 

Santo Domingo.- Die teils extremen Niederschläge der vergangenen Tage führten erneut zu massiven Überschwemmungen. Wie das Notfall-Operationszentrum (COE) der Dominikanischen Republik mitteilte, mussten bisher mindesten 3.430 Personen evakuiert werden, 31 Gemeinden sind momentan nicht über terrestrische Wege erreichbar. Alarmstufen rot, gelb oder grün gelten derzeit in 24 Provinzen.

Durch Überschwemmungen wurden 675 Häuser beschädigt, 11 davon völlig. Ebenso führten Hochwasser dazu dass 5 Brücken beschädigt wurden und 2 Straßen.

Folgende Provinzen haben Alarmstufe Rot: Azua und San José de Ocoa. Alarmstufe Gelb gilt in: Monte Plata, Dajabón, La Altagracia, Sánchez Ramírez, Barahona, Bahoruco, Montecristi, Peravia, Distrito Nacional, provincia Santo Domingo, San Cristóbal (Villa Altagracia), San Juan und Elías Piña. Alarmstufe Grün: La Vega, Duarte (Bajo Yuna), El Seibo, Hato Mayor, Puerto Plata, Santiago, Monseñor Nouel, Espaillat (Gaspar Hernández), San Pedro de Macorís und La Romana.

Im Barrio La Barquita und im Barrio Los Barracones (Santo Domingo OST) wurde je ein Haus von einem Erdrutsch beschädigt. Die Avenidas Nuñez de Caceres, 27 de Febrero und JFK haben Hochwasser, die Abläufe der Kanalisationen sind verschlammt und verstopft, momentan ist man dabei mit Reinigungsarbeiten die Drainagen wieder in Gang zu setzen. Gleiches gilt an der Av. Winston Churchill, Esq. Paseo de los Locutores, auch hier hat sich ein großes Wasserbecken gebildet weil die Abläufe verstopft sind.

Laut Onamet (Nationales Büro für Meteorologie) ist auch in den kommenden 24-48 Stunden immer noch mit verstreuten Schauern in vielen Teilen des Landes zu rechnen.

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