Santo Domingo.- Erneut gab es Mängel in einer Klinik für Schönheitsoperationen in der Dominikanischen Republik. Das Gesundheitsministerium (SP, Salud Publico) hat die Privatklinik CIPLA (Centro Internacional de Cirugías Plásticas Avanzadas) wegen bakterieller Verunreinigung schließen müssen nachdem Behörden aus den Vereinigten Staaten neun Fälle meldeten bei denen Frauen mit Bakterien verseucht waren.
Die Kontamination mit Mikrobakterien haben sich die Patientinnen zugezogen, nachdem sie sich Eingriffen unterzogen hatten die man als „Schönheitschirurgie“ umschreibt. Am 19. Juni hatte das Zentrum für Kontrolle und Vorbeugung von Krankheiten aus den USA dominikanische Behörden informiert, berichteten von Bakterien, welche sich sehr schnell ausbreiten und vermehren. Nach weiteren Ermittlungen hat das Gesundheitsministerium die zeitliche Schließung der Klinik für plastische Chirurgie angeordnet.
Die Frauen aus Nordamerika waren in der oben genannten Klinik im Zeitraum März bis Juni operiert worden und bekamen nach ihrer Rückkehr in die USA Probleme mit ihrer Gesundheit. Die Ärzte hatten schnell einen Bakterienbefall festgestellt, der nur sehr selten bei Personenkontakt entsteht, eher durch eine Invasion mit Wasser, Material, Produkten. Die Ermittler in den USA kamen schnell darauf, dass die Infektionen über chirurgische Wunden entstanden, offensichtlich gab es Probleme mit der Desinfektion von Operationsbestecken oder von Chirurgen verwendeten Materialien. Die Klinik (CIPLA) verfügt über die notwendigen gesetzlichen Genehmigungen und Qualifikationen, offensichtlich lag das Problem im hygienischen Bereich der OP’s oder der Sterilisierung der Materialien und Geräte.