Das Umweltministerium der Dominikanischen Republik verhängte gegen das Bergbauunternehmen Falconbridge Dominicana (Falcondo) eine Geldstrafe von 7,6 Millionen RD$. Eine Ölleitung des Unternehmens in Haina hatte geleckt, richtete Umweltschäden an. Außerdem wurde die Schließung der Leitung angeordnet.
Zu den Schäden zählen unter anderem die Kontamination der Böden mit Kohlenwasserstoffen und eine erhebliche Geruchsbelästigung in anliegenden Wohngebieten. Untersuchungen haben ergeben, dass das Unternehmen keinerlei Maßnahmen zur Vorbeugung oder Kontrolle für solche Havarien anwendet. Diese Nachlässigkeit wird nun auf behördliche Anordnung geändert, Falcondo muss Sicherheitsmaßnahmen treffen.
Mit dem Gesundheitsministerium wird geprüft ob Personen Schaden erleiden werden durch das Ölleck.