Dominikanische Republik, Wracktauchen in Punta Cana – die Astron

 

Am 7. April 1978 lief die Astron bei einem Sturm vor der Ostküste der Dominikanischen Republik auf ein Riff. Der mit Getreide beladene Frachter brach in zwei Teile und sank nur wenige Meter vor den Hotels an der Playa Bavaro.

Das 1957 in Frankreich gebaute Schiff befand sich damals in russischem Besitztum und sollte die 60 Tonnen Fracht nach Kuba bringen. Das zuvor auch unter den Namen Esmeralda und Bonnie fahrende Schiff liegt nun seit 1978 vor der Küste von Punta Cana auf dem Meeresgrund, in ca. 16 Metern Tiefe. Das 127 Meter lange Wrack ist seither eines der beliebtesten Ziele für Taucher.

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Mittlerweile versanden die Wrackteile immer mehr, 1/3 des vorderen Schiffrumpfes sind schon unter dem Meeresboden verschwunden. Im Heck hat sich ein riesiges Loch gebildet, der Rumpf kann dem steten Wellengang und dem Salzwasser nicht widerstehen.

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Nach der Havarie und noch vor dem Sinken begann damals die Plünderung des Schiffes. Wie zu alten Piratenzeiten wurde alles von Bord geholt, selbst den Motor konnte man noch bergen. Danach begann dann ein wahrer Ausflugstourismus, lange konnte man das Wrack noch sehr gut erkennen, von einem Boot aus und von der Meeresoberfläche. In den letzten Jahren jedoch wird die Sicht immer schwieriger, Tauchschulen jedoch bieten Ausflüge an.

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