Dominikanische Staatsverschuldung stieg im Januar um 431 Millionen Dollar

Santo Domingo (Prensa Latina) Das Regionale Zentrum für Nachhaltige Wirtschaftsstrategien (Crees) erklärte heute, dass die öffentliche Verschuldung in der Dominikanischen Republik in eine „unhaltbare Wachstumsspirale“ eingetreten ist und allein im Januar dieses Jahres um 431 Millionen Dollar gestiegen ist.

Offiziellen Zahlen zufolge belief sich die konsolidierte Staatsverschuldung – die das Defizit des öffentlichen Nicht-Finanzsektors und der Zentralbank umfasst – am Ende dieses Monats auf 73.664 Millionen Dollar.

Der stellvertretende Exekutivpräsident der Crees, Miguel Collado Di Franco, wies in einem Gespräch mit der Presse darauf hin, dass die Regierung am 23. Februar mit 925,8 Millionen Dollar doppelt so viele Schulden hatte wie im Januar dieses Jahres.

Di Franco warnte, dass diese Situation nur mit einer Steuerreform umzukehren sei.

Nach Angaben von Crees lag der Anteil der Schuldzinsen an den Steuereinnahmen im Jahr 2022 bei 23,7 Prozent und damit 2,8 Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Länder in der Region und 7,7 Prozentpunkte über dem Durchschnitt Lateinamerikas.

Damit sei die Dominikanische Republik das Land mit den vierthöchsten Zinszahlungen in Lateinamerika und der Karibik.

Die vom Zentrum vorgelegten Daten zeigen, dass die konsolidierte Staatsverschuldung von 44,65 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018 auf 73,664 Milliarden US-Dollar im Januar 2024 anstieg.

Crees wies darauf hin, dass die Zinsausgaben im Verhältnis zu den Steuereinnahmen bis 2024 rund 25 Prozent betragen werden.

Quelle: ALMOMENTO

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