Karibik – Hurrikan Joaquin und seine Verwüstungen

joaquin

Hurrikan Joaquin, ein Orkan der Kategorie 4, nimmt weiter an Kraft zu, seine Windgeschwindigkeiten erreichen bis zu 215/220 km/h. Bei der Überquerung einiger Bahama-Inseln hat er schwere Schäden angerichtet, aber auch im Umfeld der Bahamas. Kuba, Haiti und die Dominikanische Republik im Norden wurden nur von heftigen Windböen und Regenschauern heimgesucht, an den Küsten gab es einen gefährlichen und hohen Wellengang. Auf See waren die Folgen von Hurrikan Joaquin schlimmer. Ein Frachter ist gesunken, ein weiteres Schiff wird seit Donnerstag vermisst.

Die US-Küstenwache konnte 12 Seeleute retten von einem bolivianischen Frachter der in Seenot geraten war und 51 Seemeilen nordwestlich von Haiti gesunken ist. Mit einem Hubschrauber konnte man die Besatzung im letzten Moment retten. Nach wie vor sucht man ein weiteres Schiff mit seiner 33köpfigen Besatzung (28 US Bürger und 5 Polen). Dieses Frachtschiff war auf dem Weg nach Puerto Rico, setzte am Donnerstag einen Notruf ab und ist seither verschollen.

Derweil starteten Vorbereitungen an der US-Ostküste, vornehmlich im Gebiet von New York und New Jersey, doch der momentane Verlauf des Orkans zeigt eine nördliche Tendenz, es könnte noch glimpflich ausgehen für die US-Bürger. Kuba hatte mit Überschwemmungen zu kämpfen an der Nordostküste, verursacht durch starke Regenfälle und hohen Wellengang. Bisher gibt es keine Meldung von Todesopfern, abgesehen von den Vermissten des Frachters.

Weitere Artikel

Translate »