Rio San Juan, ein Juwel an der „Grünen Küste“ der Dominikanischen Republik

Es gibt sie noch, die nahezu unbekannten Regionen in der Dominikanischen Republik welche man unbedenklich als „Zauber der Natur“ bezeichnen kann. An der Costa Verde (Grüne Küste) im Norden der Dominikanischen Republik, befindet sich solch ein Juwel: Rio San Juan. 

An traumhaften Naturschönheiten geizt diese Region nicht und auch die Geschichte ist hier sehr präsent. Bei der Neugestaltung der „Playa Grande“ stieß man bei Erdarbeiten auf die Spuren der Tainos (Ureinwohner der Insel). Die Ikone der Sehenswürdigkeiten ist aber sicher die „Lagune Gri-Gri“, eine atemberaubende Vegetation und ein riesiger Mangrovenbestand lassen hier jeden Besucher staunen. 

Die meisten Touristen kennen diesen Ort kaum, nur von der Durchfahrt wenn es zur Ausflugsfahrt nach Samaná geht. Dabei bietet dieser Ort so viel, vor allem auch in der weiteren Region zahlreiche Traumstrände. 

Ein lohnenswerter Ausflug mit dem Boot durch die Mangrovenwälder hinaus auf den Atlantik! Erlaubt es der Seegang, so kann man mit dem Boot auch in die „Schwalbenhöhle“ hinein fahren. Viel besucht wird dieser Ort (nebst der Strände) vor allem von Einheimischen. 

Gerade die Frequentierung von den nationalen Touristen macht diese Orte zu einer weiteren Attraktion. Es ist einfach ein Erlebnis wenn man sieht wie Dominikaner mit ihren Familien und Freunden einen Strandausflug zelebrieren. Man fährt mit den Autos so nahe wie möglich an den Strand, danach holt man unzählige Kühltaschen aus dem Fahrzeug. Es wird gegrillt oder man holt sich das Essen von einer der vielen Frituras welche hier an Wochenenden geöffnet sind. Günstig gibt es hier frischen Fisch und natürlich kostet das „Bien Fria“ (eisgekühltes Bier) auch nicht viel. Touristen-Zuschläge sind hier unbekannt. 

Kinder spielen Volleyball oder klettern in Mangrovenbäumen um dann in das kristallklare Wasser zu springen. Am Playa Caleton wie auch an der Playa Diamante gibt es auch kleine Lokale die einem genügend Erfrischungen und Speisen anbieten. 

Drei dieser „jungfräulichen“ Strände sind „Los Minos“, „Los Guardias“ und „Los Muertos“. Der erste Strand bekam seinen Namen zu Ehren einer Familie die dort wohnte. Der Strand „Los Muertos“ bekam seinen Namen wegen eines uralten Friedhofes der hier einmal von der Gemeinde errichtet wurde. Heute sieht man noch einige alte Kreuze und Steintafeln die auf den ehemaligen Friedhof hinweisen. Hier schätzen die Bewohner der Region den goldgelben Sand, das türkisblaue Meer und das satte Grün der Vegetation. Ein ruhiges und intimes Ambiente verwöhnt die Strandbesucher. 

Playa Grande (Panorama)

Gut besucht und touristisch voll erschlossen ist der Strand „Playa Grande“, nahe Cabrera. Die Bucht ist atemberaubend schön und hier warten auf die zahlreichen internationalen Touristen die Souvenirverkäufer und Strandrestaurants. Selbst Toiletten gibt es hier nun seit einiger Zeit, zuvor karrte man mehr als 2 Jahrzehnte die Touristen mit Bussen an die Bucht, doch eine Mindest-Infrastruktur gab es nicht. Für gute Schwimmer ist das Baden nicht so gefährlich, aber sonst sollte man hier aufpassen. Die Wellen haben es in sich (daher kommen auch immer mehr Wellenreiter) und nicht selten gibt es Unterströmungen. Kinder und Nichtschwimmer sollten nicht hier ins Wasser gehen. 

Playa Diamante (Panorama)

Zu verdanken hat man diese Entwicklung den Unternehmen North Shore Land Holding und Playa Grande Holding. Diese zeigen sich auch verantwortlich für ein Luxushotel der Kette Aman (am Nachbarstrand Playa Preciosa) und die Restaurierung des Golfplatzes (einer der besten Golfplätze in der Karibik). 

Weniger kommerziell und auch sehr schön ist der Playa Caleton. Hier hat man eine kleine Bucht, eine schöne Vegetation, eine kleine vorgelagerte Insel und Restaurants bieten hier Speis und Trank noch zu akzeptablen Preisen an. 

Playa „Baoba“

In Rio San Juan feiert man natürlich auch Karneval (Februar) und dies unter dem Begriff „Carnavarengue“. Ein kleiner Hinweis auch auf das nationale Kulturgut, den Merengue. Es ist übrigens der einzige „Carnaval marino“ der Dominikanischen Republik. Es ist eine besondere Anziehungskraft wenn hier eine alte Fischertradition gepflegt wird. Es wird extra eine schwimmende Plattform in der Lagune Gri-Gri eingerichtet. 

Restaurants und Hotels

                        

Restaurant „La Orquidea“ 

Ist ein gastlicher Ort im Familienmilieu. Es liegt nahe den Stränden und der Lagune, man fühlt sich hier als Gast Willkommen. Angeboten werden eine Vielzahl an Fischsorten sowie anderer Meeresprodukte. Empfehlenswert ist die Grillplatte „Mar & Tierra“ sowie die Paella. 

Restaurant Estrella

Eine gute Wahl wenn man einen zentralen Ort sucht, gutes Essen und ein ruhiges wie frisches Ambiente. Das Angebot umfasst internationale Gerichte und die kreolische Küche. Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie Pasta sind die Highlights. Vor allem aber kommen viele wegen der hier angebotenen Flusskrebse. Bekannt ist das Restaurant auch für seine guten Filets (Rind und Dorade). 

El Carretón 

Eine günstige Alternative für Freunde der „schnellen Küche“, täglich geöffnet ab 16 Uhr (Sonntags ab 15 Uhr). Sandwiches, Hot Dogs, Tacos und kreolische Leckereien wie Quesadillas und Yaroa sind hier im Angebot, zusätzlich einige mexikanische Gerichte. Für Internet-Süchtige: hier gibt es Gratis WiFi. 

Restaurant Paraiso

Dieses Lokal bietet eine gehobene Küche zu bezahlbaren Preisen, liegt oberhalb von Rio San Juan in den Hügeln und bietet zusätzlich auch Bungalows zur Vermietung an.

Hotel Rio San Juan Gran Bahia Principe

Es ist das Haupthotel der Zone, eine riesige abgeschlossene Anlage welche sehr viele Unterhaltungsmöglichkeiten bietet. Tennis, Basketball, Volleyball und eine kleine Minigolfanlage stehen zur Verfügung, 4 Restaurants und 4 Pools, diverse Bars gibt es für Touristen ebenso wie auch Ausflüge vom Resort zur Lagune Gri-Gri. Wassersport wird hier ebenfalls groß geschrieben: Tauchkurse, Schnorcheln, Surfen, Body Board und Kajak sind im Angebot. 

Bahia Blanca

Ein kleines Hotel mit 21 Zimmern, Blick auf den Atlantik und seine schönen Strände Los Minos und Los Guardias. Das Hotel hat eine Bar am Strand und das Restaurant bietet Frühstück / Abendessen. Hier findet man ein intimes und gastliches Milieu, romantische Dinner werden eingrahmt von schönen Sonnenuntergängen. 

Private Zimmer und Appartments stehen ebenfalls zur Verfügung. Hier setzt man auf Individualtourismus, mit einer gastlichen Privatssphäre. 

Weitere Artikel

Translate »