Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo, steht vor einem neuen Meilenstein der touristischen Entwicklung. Nachdem die Restaurierung des UNESCO-Weltkultur-Erbes, die Kolonialzone, nahezu abgeschlossen ist wird im Januar 2016 ein weiteres Projekt starten. Das Projekt Sans Souci bedeutet Investitionen von mehr als 900 Millionen USD und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hafen Port Sans Souci. Es ist das Gelände der ehemaligen Marine-Basis welche nach Boca Chica verlegt wurde.
Das Projekt ist über einen Zeitraum von 15 Jahren geplant und soll über den Hafen für „Cruceros“ jährlich mindestens 500.000 Touristen anziehen. Im Januar beginnt man mit dem Bau des ersten Wohnturmes, in den folgenden Jahren entsteht hier eine neue Siedlung mit einer kompletten Infrastruktur. Die zweite Phase sieht so den Bau eines Kulturzentrums vor, ein Geschäftsviertel mit Büros, ein medizinisches Zentrum (Krankenhaus), 2 Hotels, ein Beach Club und das „Town Center“, ein Wohngebiet.
Das Projekt umfasst ein Gebiet von 485.000 Quadratmetern, richtet sich mit seinem Wohnraum an Touristen (Hotels und Ferienwohnungen) wie an Residenten (Appartements). Geplant ist vor allem auch die Sanierung des Rio Ozama. Dieser präsentiert sich leider noch immer als eine schwimmende Müllhalde, viele Abwasserkanäle werden in de Fluss geleitet und Müll aus den Barrios an den Ufern gelangt ebenfalls in den Fluss. Gerade dieser schlechte Anblick veranlasste einige Reedereien nicht mehr in Santo Domingo anzulegen. Umfragen ergaben, dass mehr als 60% der Passagiere der Kreuzfahrtschiffe mit der Reinheit der Stadt und des Flusses unzufrieden waren. Dies soll sich bald ändern, denn auch der Hafen, Port Sans Souci, ist Teil dieses Gesamtprojektes. Für den Hafen mit Kongressraum wurden 102 Millionen USD investiert.